super, thekla & pola!

„Ein großer Kleiderschrank für alle“

Gebrauchte Kleider in Second-Hand-Läden kaufen ist nichts Neues. Sie nur auszuleihen aber schon

von Katharina Frick

Gründerinnen von Kleiderei:   Thekla Wilkening und Pola Fendel Quelle: goodimpact.orgDie Studentinnen Thekla Wilkening und Pola Fendel gründeten im November 2012 die „Kleiderei“ im Hamburger Stadtteil St. Pauli und eröffneten vor wenigen Wochen einen weiteren Laden in Berlin. Pola Fendel erzählt im Interview wie das Konzept funktioniert und warum zuerst gar kein Nachhaltigkeitsgedanke hinter der Idee steckte.

Wie genau funktioniert euer Konzept?

Die Kleiderei ist wie ein großer Kleiderschrank für alle. Jeder, der mag, kann sich was leihen und jeder, der möchte, kann etwas dazu beitragen, also Sachen abgeben. Das kostet 14 Euro im Monat. Dafür kann man sich dann jedes Mal maximal vier Teile ausleihen, aber man darf so oft kommen wie man will. Ohne Abo kann man für 5 Euro auch einzelne Teile ausleihen.

Wie seid ihr auf die Idee mit der Kleiderei gekommen?

Das war der Klassiker: An einem Freitagabend stand eine Party an und wir sind nochmal losgezogen, um etwas Neues zum Anziehen zu kaufen. Da dachten wir uns, was das jetzt eigentlich für ein Schwachsinn ist, dass wir uns schon wieder etwas Neues kaufen, obwohl wir beide quasi in unseren Kleiderschränken leben; überall zu Hause Klamotten rumliegen haben. Warum kann man es sich nicht einfach ausleihen? So entstand unsere Idee eigentlich eher aus der Not heraus.

Quelle: http://goodimpact.org/

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